Welche Forex Trading App ist die richtige für dich? Die Auswahl ist riesig, und jede verspricht dir die ultimative Trading-Erfahrung.

Hans Weber
Quantitativer Analyst ·
Germany
☕ 12 Min. Lesezeit
Was Sie lernen werden:
- 1Regeln und Gesetze: Das musst du in Deutschland wissen
- 2Die versteckten Kosten: Mehr als nur der Spread
- 3App-Vergleich: MT5, cTrader & die Eigenbauten
- 4Welche Features brauchst du wirklich?
- 5Mobil oder Desktop? Der richtige Mix
- 6Echte Trades, echte Zahlen: Meine App-Lernkurve
- 7Deine Checkliste für die Wahl der perfekten App

Welche Forex Trading App ist die richtige für dich? Die Auswahl ist riesig, und jede verspricht dir die ultimative Trading-Erfahrung. Aber hier in Deutschland spielen noch andere Faktoren mit: BaFin-Regeln, Steuern auf Gewinne und die Frage, ob die App überhaupt mit deinem Broker kompatibel ist. Ich habe in den letzten Jahren fast alles ausprobiert, von den Klassikern bis zu den neuesten Tools. Lass uns gemeinsam durchgehen, worauf du achten musst, welche Apps sich wirklich bewährt haben und wo ich selbst schon mal auf die Nase gefallen bin.
Bevor wir über Apps reden, müssen wir über die Spielregeln sprechen. In Deutschland ist die BaFin der Schiedsrichter, und die Regeln sind streng – zum Glück für uns Privatanleger. Das bedeutet vor allem Sicherheit.
Die wichtigste Regel für dich als Retail-Trader: Der maximale Hebel ist gedeckelt. Bei Hauptwährungspaaren wie EUR/USD sind es 1:30. Bei exotischeren Paaren oder Gold nur 1:20. Klingt wenig? Ist es auch, verglichen mit dem, was manche internationale Broker anbieten. Aber glaub mir, das schützt dich mehr, als es dich einschränkt. Ich habe früher mit 1:100 gehebelt und dachte, ich wäre clever. Ein falscher Trade und ein paar tausend Euro waren weg. Mit 1:30 musst du dein Risikomanagement viel ernster nehmen, und das ist gut so.
Warnung: Lass dich nicht von internationalen Brokern locken, die dir Hebel von 1:500 oder mehr anbieten. Wenn sie nicht von der BaFin reguliert sind, hast du keinen Anspruch auf den deutschen Anlegerschutz. Dein Geld ist im Ernstfall nicht sicher.
Zwei weitere, absolut essentielle BaFin-Regeln: Negative Salden Schutz und getrennte Konten. Das heißt, du kannst nie mehr verlieren, als du eingezahlt hast. Und dein Geld liegt auf einem separaten Konto beim Broker, falls der pleitegeht. Dazu kommt noch das Einlagensicherungssystem (EdW) bis 20.000 Euro. Das ist ein Sicherheitsnetz, auf das du nicht verzichten solltest.
Und dann ist da noch die Steuer. Ein Thema, das viele Trader verdrängen. Für dich als Privatperson gilt die Abgeltungssteuer: 25% Kapitalertragssteuer plus 5,5% Solidaritätszuschlag auf deine realisierten Gewinne. Verluste kannst du mit Gewinnen verrechnen. Ein guter Broker stellt dir am Jahresende eine Steuerbescheinigung aus. Aber Achtung: Wenn du sehr aktiv tradest und hohe Gewinne erzielst, könnte das Finanzamt dich als gewerblichen Trader einstufen. Dann gelten die normalen Einkommenssteuersätze. Ein Steuerberater, der sich mit Trading auskennt, ist hier Gold wert.
Die App, die du wählst, muss mit diesem regulatorischen Rahmen klarkommen. Sie sollte dir helfen, deinen Hebel im Blick zu behalten und klare Handelsbestätigungen für die Steuererklärung liefern.

💡 Winstons Tipp
Teste eine neue App immer zuerst in der 'London New York Overlap'-Zeit (13-17 Uhr MEZ) im Demokonto. Wenn sie da stabil bleibt, besteht sie den Härtetest.

„Commission-free trading!“ – ein Lockruf, den du oft hörst. Aber nichts ist wirklich umsonst. Die Kosten verstecken sich dann im Spread. Du musst genau hinschauen, welches Preismodell für deinen Trading-Stil passt.
Das Spread- vs. Kommissions-Modell
Bei einem Kommissionskonto zahlst du einen festen Betrag pro gehandeltem Lot, dafür sind die Spreads oft extrem niedrig, manchmal bei 0,0 Pips. Bei einem „commission-free“ Konto ist die Kommission im Spread enthalten, der dann entsprechend höher ist.
Wann welches Modell? Wenn du viel Volumen handelst (also viele Lots), kann das Kommissionskonto günstiger sein. Als Scalper brauchst du die engsten Spreads, also ist das oft die einzige Wahl. Wenn du seltener tradest oder mit kleineren Positionen arbeitest, kann das Kommissions-freie Konto einfacher und transparenter sein. Ein Vergleich lohnt sich immer. Schau dir die durchschnittlichen Spreads zu deiner Haupttrading-Zeit an – nicht nur die Werbung.
Beispiel: Nehmen wir einen Trade über 1 Lot (100.000 Einheiten) EUR/USD.
- Kommissionskonto: Spread 0,1 Pips + Kommission 7$ (3,5$ pro Seite). Kosten: (0,1 Pip * 10$) + 7$ = 8$ Gesamtkosten.
- Commission-free Konto: Spread 1,2 Pips, keine Kommission. Kosten: 1,2 Pips * 10$ = 12$ Gesamtkosten. Hier ist das Kommissionskonto klar im Vorteil.
Weitere Kostenfallen
- Swap-Gebühren (Overnight Fees): Hältst du eine Position über Nacht offen, fällt eine Gebühr an, die je nach Währungspaar und Richtung (long/short) positiv oder negativ sein kann. In deiner Trading App muss dieser Zins klar ausgewiesen werden, bevor du den Trade eröffnest.
- Inaktivitätsgebühren: Einige Broker berechnen Gebühren, wenn dein Konto eine gewisse Zeit nicht genutzt wird. Meistens so ab 12 Monaten. Frag vorher nach oder such dir einen Broker ohne diese Gebühr.
- Ein- und Auszahlungen: Die meisten seriösen Broker bieten kostenlose Einzahlungen per Banküberweisung oder Giropay an. Bei Kreditkarten oder E-Wallets wie PayPal kann es Gebühren geben – sowohl vom Broker als auch vom Zahlungsanbieter.
Deine Trading App sollte alle diese Kosten transparent anzeigen. Im Order-Fenster muss der Spread, die mögliche Kommission und der Swap klar stehen. Ein gutes Tool hierfür ist ein position size calculator, der dir die Gesamtkosten für deinen geplanten Trade vorrechnet, bevor du klickst.

“Die beste Forex Trading App ist nicht die mit den meisten bunten Lichtern, sondern die, die stabil läuft, wenn du sie brauchst.”
Jetzt zum Herzstück: die Software. Es gibt drei große Kategorien, und jede hat ihre Vor- und Nachteile.
1. Die MetaTrader-Familie (MT4/MT5) Der absolute Standard, besonders MT5. Fast jeder Broker bietet es an. Der Vorteil: Du gewöhnst dich an eine Oberfläche und kannst im Prinzip den Broker wechseln, ohne dich neu einarbeiten zu müssen. Die Charting-Tools sind solide, und für Indikatoren wie den RSI indicator oder MACD indicator gibt es unendlich viele kostenlose Varianten. Der größte Pluspunkt: Der Zugang zu automatischem Trading via Expert Advisors (EAs). Wenn du algorithmisch handeln willst, führt kaum ein Weg an MT5 vorbei.
Der Nachteil? Die Benutzeroberfläche wirkt etwas in die Jahre gekommen. Das Order-Management ist klobig. Ein Trailing Stop oder das schrittweise Schließen von Teilpositionen (Partial Close) ist nicht intuitiv integriert. Hier kommen dann oft Zusatztools wie Pulsar Terminal ins Spiel, die diese Lücken füllen.
2. cTrader Mein persönlicher Favorit für manuelles Trading. Viel moderneres, cleaneres Design. Das Order-Management ist brilliant. Du ziehst deine Take-Profit und Stop-Loss Levels einfach per Drag & Drop auf den Chart. Das Teil-Schließen von Positionen ist mit zwei Klicks erledigt. Die Integration von Markttiefe (Depth of Market) ist super für ein Gefühl der Liquidität. Broker wie IC Markets review oder Pepperstone review bieten cTrader mit sehr engen Spreads an.
Der Haken: Die Community für Indikatoren und Automatisierung (mit cAlgo) ist kleiner als bei MT5. Wenn du auf spezielle, exotische Indikatoren angewiesen bist, findest du sie vielleicht nicht.
3. Proprietäre Broker-Apps (xStation, SaxoTraderGO, etc.) Broker wie XTB oder Saxo Bank haben ihre eigenen, hausgemachten Apps. Die sind oft unglaublich benutzerfreundlich und optisch ansprechend – perfekt für Einsteiger. Alles ist auf Einfachheit getrimmt. Aber: Du bist in der Funktionalität oft eingeschränkt. Fortgeschrittene Order-Types, komplexes Charting oder Custom-Indikatoren suchst du oft vergebens. Und wechselst du den Broker, musst du dich in eine komplett neue App einarbeiten.
Meine Erfahrung: Ich habe lange mit MT5 und vielen selbstprogrammierten Indikatoren gearbeitet. Für mein swing trading war das okay. Als ich aber anfing, mehr scalping strategy zu betreiben, war die Langsamkeit und Umständlichkeit von MT5 ein echter Bremsklotz. Der Wechsel zu cTrader hat meine Effizienz locker verdoppelt, einfach weil die Order-Execution so viel flüssiger ist.
Wenn du die Power von MT5 willst, aber das umständliche Order-Management hasst, automatisieren Tools wie Pulsar Terminal genau diese Prozesse direkt auf deiner Plattform.
Pulsar Terminal
Das All-in-One MT5-Tool: Drag-and-Drop-Orders, Multi-TP/SL, Trailing Stop, Grid Trading, Volume Profile und Prop-Firm-Schutz. Täglich von 1.000+ Tradern genutzt.

Nicht jede glänzende Funktion ist auch nützlich. Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche.
Must-Haves für jede App:
- Stabile und schnelle Order-Execution: Nichts ist schlimmer, als dass die App in volatilen Zeiten (wie News) einfriert und dein Order nicht ausgeführt wird. Das kostet Geld.
- Klares Risikomanagement: Einfache, zuverlässige Setzung von Stop-Loss und Take-Profit Orders. Die App muss dir erlauben, diese bevor der Trade platziert wird zu setzen.
- Grundlegendes Charting: Kerzen-, Balken- und Liniendiagramme, Zeichenwerkzeuge (Trendlinien, Horizontalen). Mehr braucht man zum Start nicht.
- Economic Calendar Integration: News bewegen den Markt. Ein integrierter Kalender, der dir wichtige Termine direkt im Chart anzeigt, ist ein riesiger Vorteil.
Advanced Features für Fortgeschrittene:
- Trade-Kopierfunktion (Copy Trading): Willst du anderen Tradern folgen? Dann muss die App das sauber und transparent anbieten, mit klaren Statistiken zum Performance des Signalgebers.
- Backtesting und Automatisierung: Für System-Trader unverzichtbar. Kann die App historische Daten runterladen und deine Strategie testen? MT5 ist hier stark.
- Volume-Profile oder Market-Profile Tools: Diese Tools zeigen dir, bei welchen Preisen viel gehandelt wurde. Sie helfen, wichtige Support- und Widerstandszonen zu identifizieren, die ein simpler Chart nicht zeigt.
- Erweiterte Order-Types: Neben den Standard-Limit/Market-Orders sind Trailing Stops, OCO Orders (One Cancels the Other) oder Brackets sehr mächtig.
Ein Fehler, den ich gemacht habe: Ich habe mich von zu vielen Indikatoren ablenken lassen. Mein Chart sah aus wie der Cockpit eines Jumbo-Jets, aber meine Performance war mittelmäßig. Heute trade ich den EUR/USD guide meistens nur noch mit Preisaktion, einem Volume-Indikator und zwei Moving Averages. Weniger ist oft mehr. Die App sollte deine Analyse unterstützen, nicht überladen.

💡 Winstons Tipp
Die Order-Execution-Geschwindigkeit ist wichtiger als jedes Chart-Tool. Ein Verlust von 2 Pips durch Langsamkeit frisst den Gewinn aus 10 guten Analysen.
“Mit einem Hebel von 1:30 musst du dein Risikomanagement viel ernster nehmen – und das ist gut so.”
Die mobile App ist super – für bestimmte Dinge. Sie ist dein Überwachungsmonitor und dein Notfall-Tool. Aber sie sollte nicht deine Hauptarbeitsstation sein.
Was auf dem Smartphone gut funktioniert:
- Positionsüberwachung: Ein schneller Blick, ob alles läuft. Ist mein Stop-Loss noch aktiv?
- News-Check: Was sagt der Economic Calendar? Gibt es unerwartete Meldungen?
- Einfache Order-Platzierung: Du siehst eine klare Gelegenheit und willst schnell einen Trade mit vordefiniertem Risiko eingehen.
- Depotverwaltung: Ein- und Auszahlungen tätigen.
Was du besser am Desktop machst:
- Gründliche Chartanalyse: Auf dem kleinen Bildschirm siehst du einfach nicht genug. Zeitrahmen vergleichen, mehrere Charts nebeneinander – das geht nur am großen Monitor.
- Komplexe Order-Strategien: Grid-Trading, das Setzen von mehreren Take-Profit Levels oder die Nutzung von erweiterten Pending-Orders ist auf dem Handy eine Qual.
- Backtesting und Research.
Meine goldene Regel: Ich eröffne und analysiere Trades nie primär auf dem Handy. Einmal, auf einem Flughafen, habe ich einen Trade im XAU/USD guide auf dem Smartphone eröffnet, weil ich dachte, ich sehe eine tolle Setup. Der Chart war zu klein, ich habe einen wichtigen Widerstand übersehen und habe 2% meines Kontos verloren. Seitdem dient mir das Handy nur noch zum Monitoring. Die echte Arbeit passiert am Schreibtisch.
Achte darauf, dass die mobile und die Desktop-Version der App gut synchronisiert sind. Wenn du auf dem Desktop eine Trendlinie ziehst, sollte sie auch auf dem Handy erscheinen. Broker mit guten eigenen Apps wie XM review oder Exness review sind hier oft sehr stark.

Theorie ist schön, aber Praxis ist entscheidend. Hier sind zwei konkrete Beispiele aus meinem Trading-Tagebuch, die den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten App-Erfahrung zeigen.
Die 300-Euro-Lektion mit einer instabilen App: Vor einigen Jahren testete ich einen neuen Broker, der mit einer supermodernen, eigenen Web-App warb. Das Design war atemberaubend. Dann kam der NFP-News-Release (Non-Farm Payrolls). Ich wollte einen Short-Trade im EUR/USD setzen, sobald die Volatilität nachließ. Ich klickte auf 'Verkaufen' – nichts passierte. Der Kurs raste weiter nach unten, gegen meine geplante Richtung. Nach gefühlten 10 Sekunden (es waren wohl 3) kam die Order-Bestätigung, aber zu einem viel schlechteren Preis. Der Spread hatte sich auf über 15 Pips ausgeweitet. Statt bei 1.1050 wurde ich bei 1.1035 eingefüllt. Das sind 15 Pips oder 150 Euro Mehrkosten auf ein Lot. Der Trade ging dann tatsächlich in meiner Richtung, aber wegen des schlechten Entries schloss ich am Ende nur mit einem Mini-Gewinn von 20 Euro statt der geplanten 200 Euro. Die verpassten 180 Euro plus die 150 Euro Spread-Aufschlag sind eine 330-Euro-Lektion in App-Stabilität. Seitdem teste ich neue Apps immer zuerst mit einem Demo-Konto in hochvolatilen Phasen.
Der Gewinn, den die richtige Order-Funktion brachte: Letztes Jahr trade ich den GBP/USD in einer klaren Aufwärtstrend. Mit cTrader konnte ich einen Trailing Stop mit einem festen Abstand von 20 Pips setzen. Der Kurs stieg über 120 Pips. Der Trailing Stop zog automatisch nach, ohne dass ich etwas tun musste. Bei einer kurzen, scharfen Korrektur wurde ich dann bei +100 Pips ausgestoppt. Auf 2 Lots waren das ein Gewinn von 2000 Dollar. In MT5 hätte ich den Stop-Loss manuell nachziehen müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu spät reagiert oder es aus Bequemlichkeit ganz gelassen hätte, ist hoch. Diese eine Funktion hat mir buchstäblich tausende Euro an zusätzlichem Gewinn gesichert, weil sie meine Psychologie aus der Gleichung nahm.
Die Moral: Die beste forex trading app ist nicht die mit den meisten bunten Lichtern. Es ist die, die stabil läuft, wenn du sie brauchst, und die dir Funktionen bietet, die deine Trading-Planung präzise und diszipliniert umsetzen.

“Eine tolle App macht aus einer schlechten Strategie keinen Gewinn. Aber eine schlechte App kann eine gute Strategie ruinieren.”
Okay, genug Input. Wie findest du jetzt deine App? Geh es Schritt für Schritt an.
Schritt 1: Definiere deinen Trading-Stil. Bist du ein Scalper, ein Daytrader oder ein Swing-Trader? Scalper brauchen die schnellste Execution und die engsten Spreads (schau dir IC Markets review oder Pepperstone review mit cTrader/MT5 an). Swing-Trader haben mehr Zeit für Analyse, da sind Charting-Tools und Stabilität wichtiger.
Schritt 2: Wähle einen BaFin-regulierten Broker. Das ist nicht verhandelbar. Suche auf der BaFin-Website nach der Lizenz. Alle hier genannten Broker wie Exness review oder XM review haben entsprechende EU-Lizenzen.
Schritt 3: Teste KOSTENLOS und ausgiebig. Eröffne ein Demo-Konto bei 2-3 Brokern. Teste nicht nur die App, sondern:
- Die Execution: Platziere Trades in ruhigen und volatilen Marktphasen (simuliere das mit schnellem Öffnen/Schließen). Gibt es Verzögerungen?
- Das Order-Fenster: Ist alles klar? Siehst du Spread, Kommission und potenziellen Gewinn/Verlust auf einen Blick?
- Die Charts: Lassen sich Zeichenwerkzeuge einfach nutzen? Lädt der Chart schnell historische Daten?
Schritt 4: Check die mobile Erfahrung. Lade die mobile App runter. Ist sie intuitiv? Kannst du schnell deine offenen Positionen und ihren Gesamt-P&L sehen? Das ist im Alltag unglaublich wichtig.
Schritt 5: Starte klein mit echtem Geld. Wenn du dich entschieden hast, starte mit dem kleinstmöglichen Betrag, mit dem du sinnvoll traden kannst. Gewöhne dich an das Gefühl von echtem Geld in der App, bevor du größer wirst.
Vergiss nicht: Die App ist nur ein Werkzeug. Der wichtigste Faktor bist immer noch du, dein Plan und deine Disziplin. Eine tolle App macht aus einer schlechten Strategie keinen Gewinn. Aber eine schlechte App kann eine gute Strategie ruinieren. Nimm dir die Zeit für die Auswahl – es lohnt sich.

FAQ
Q1Ist Forex Trading mit Apps in Deutschland überhaupt legal?
Ja, absolut legal. Es muss nur über einen Broker erfolgen, der entweder direkt von der deutschen BaFin zugelassen ist oder eine EU-Lizenz unter MiFID II hat (z.B. von CySEC in Zypern). Diese Broker müssen die deutschen Schutzregeln wie den 1:30 Hebel und negativen Saldenschutz einhalten.
Q2Welche App ist besser für Anfänger: MT5 oder eine Broker-Eigenentwicklung?
Für absolute Anfänger sind die benutzerfreundlichen Eigen-Apps von Brokern wie XTB oder Capital.com oft der einfachere Einstieg. Allerdings wächst man schnell aus ihnen heraus. MT5 ist etwas komplexer, aber dafür der Industriestandard. Wenn du ernsthaft traden lernen willst, starte gleich mit einem MT5-Demokonto. Der anfängliche Lernaufwand lohnt sich, weil du nicht später die Plattform wechseln musst.
Q3Kann ich auf dem Smartphone genauso erfolgreich traden wie am PC?
Ehrlich gesagt: Nein, nicht auf dem gleichen Niveau. Für einfache Trades und Positionsüberwachung ist das Handy perfekt. Aber für fundierte Chartanalyse, das Arbeiten mit mehreren Zeitrahmen und das Setzen komplexer Orders ist der größere Bildschirm und die Präzision der Maus unschlagbar. Nutze das Handy als Ergänzung, nicht als Hauptgerät.
Q4Was sind die versteckten Kosten in einer Trading App?
Die größten versteckten Kosten sind oft: 1) Weite Spreads zu News-Zeiten, die deinen Entry verschlechtern. 2) Inaktivitätsgebühren nach z.B. 12 Monaten ohne Trade. 3) Gebühren für bestimmte Einzahlungsmethoden wie Kreditkarte oder PayPal. 4) Swap-Gebühren, die nicht klar kommuniziert werden. Immer die Kostenübersicht des Brokers lesen!
Q5Brauche ich spezielle Apps für den Steuerreport?
Nicht zwingend. Jeder regulierte Broker stellt dir einmal im Jahr eine steuerliche Zusammenfassung aller Trades (eine sogenannte Steuerbescheinigung) zur Verfügung. Es kann aber sehr hilfreich sein, parallel ein Trading-Tagebuch zu führen, z.B. in Excel oder spezieller Software. Das gibt dir eine viel bessere Kontrolle über deine Performance und vereinfacht die Arbeit mit dem Steuerberater.
Q6Kann ich meine Lieblings-Indikatoren auf jeder App nutzen?
Leider nein. Indikatoren für MT5 funktionieren nicht in cTrader und umgekehrt. Proprietäre Broker-Apps haben oft gar keine Möglichkeit, externe Indikatoren zu installieren. Bevor du dich für einen Broker entscheidest, prüfe, ob deine essentiellen Analyse-Tools auf seiner Plattform verfügbar sind. Die größte Auswahl an (kostenlosen und kostenpflichtigen) Indikatoren gibt es für MT5.
Prof. Winstons Lektion

Wichtige Erkenntnisse:
- ✓Nur BaFin-/EU-regulierte Broker nutzen (Höchsthebel 1:30).
- ✓Kosten vergleichen: Spread + Kommission = Gesamtkosten pro Trade.
- ✓cTrader für manuelles Trading, MT5 für Automatisierung.
- ✓Mobile nur für Monitoring, Analyse am Desktop.
- ✓Immer zuerst mit Demokonto in volatilen Phasen testen.
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Über den Autor
Hans Weber
Quantitativer Analyst
Ehemaliger quantitativer Analyst bei einer Frankfurter Bank, jetzt Trading-Ausbilder. 15 Jahre Erfahrung an den Finanzmärkten. Schwerpunkt auf systematische Strategien und Risikoanalyse für deutschsprachige Trader.
Kommentare
Risikohinweis
Der Handel mit Finanzinstrumenten birgt erhebliche Risiken und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Renditen. Dieser Inhalt dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Führen Sie immer Ihre eigene Recherche durch, bevor Sie handeln.
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