FOMO (Fear of Missing Out)
Definition
FOMO ist der durch Angst getriebene Drang, in einen Trade einzusteigen, nachdem eine signifikante Preisbewegung beobachtet wurde, aus Furcht, die Gelegenheit zu verpassen. Dies führt oft zu impulsiven Einstiegen zu ungünstigen Preisen, bei denen Bewegungen nachgejagt wird, die sich bereits entfaltet haben. Disziplinierte Trader bekämpfen FOMO, indem sie sich an ihren Tradingplan halten und akzeptieren, dass nicht jede Bewegung gehandelt werden muss.
Verwandte Begriffe
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Mehr in: Trading-Psychologie
Revenge Trading
Revenge Trading ist das emotional getriebene Verhalten, impulsive Trades einzugehen, um Verluste aus einem kürzlich getätigten Verlustgeschäft auszugleichen. Dies beinhaltet typischerweise die Erhöhung der Positionsgröße, das Verlassen des Tradingplans und das Treffen von rücksichtslosen Entscheidungen, die von Wut oder Frustration angetrieben werden. Revenge Trading führt fast immer zu größeren Verlusten und ist eines der zerstörerischsten psychologischen Muster im Trading.
Overtrading
Overtrading tritt auf, wenn ein Trader zu viele Trades eingeht, sei es aus Langeweile, Gier oder mangelnder Disziplin. Dies führt zu übermäßigen Transaktionskosten, schlechten Setups und emotionaler Erschöpfung. Anzeichen für Overtrading sind Trades außerhalb des Plans, das Eingehen von Trades ohne klare Signale und das Gefühl, immer im Markt sein zu müssen. Die Festlegung einer maximalen Anzahl täglicher Trades kann helfen, dies zu verhindern.
Trading Discipline
Trading-Disziplin ist die Fähigkeit, seinen Tradingplan, seine Risikomanagementregeln und seine Strategie konsequent zu befolgen, unabhängig von emotionalen Impulsen oder jüngsten Ergebnissen. Sie beinhaltet Geduld, um auf Setups mit hoher Wahrscheinlichkeit zu warten, Trades mechanisch auszuführen und Verluste als Teil des Prozesses zu akzeptieren. Disziplin wird weithin als die wichtigste Eigenschaft angesehen, die erfolgreiche von erfolglosen Tradern unterscheidet.
Trading Plan
Ein Tradingplan ist ein umfassendes Dokument, das die Tradingstrategie, Ein- und Ausstiegsregeln, Risikomanagementparameter und Leistungsziele umreißt. Er definiert, welche Märkte gehandelt werden sollen, Regeln für die Positionsgröße, maximale tägliche Verlustgrenzen und Kriterien für das Eingehen von Trades. Ein gut definierter Tradingplan eliminiert emotionale Entscheidungsfindung und bietet einen Rahmen für konsistente Ausführung.
Trading Journal
Ein Trading-Journal ist eine detaillierte Aufzeichnung jedes getätigten Trades, einschließlich Ein-/Ausstiegspreisen, Positionsgröße, Begründung, Screenshots und emotionalem Zustand. Es dient als Werkzeug zur Leistungsanalyse, Mustererkennung und kontinuierlichen Verbesserung. Die regelmäßige Überprüfung des Journals hilft, Stärken, Schwächen und wiederkehrende Fehler zu identifizieren. Erfolgreiche Trader betrachten das Führen eines Journals als wesentlichen Bestandteil ihrer Routine.
Risk Tolerance
Risikotoleranz ist der Grad der Variabilität der Renditen und potenziellen Verluste, den ein Trader zu akzeptieren bereit ist. Sie wird von Faktoren wie finanzieller Situation, Handelserfahrung, Persönlichkeit und Zielen beeinflusst. Das Verständnis der eigenen Risikotoleranz hilft bei der Bestimmung angemessener Positionsgrößen, Hebelwirkungen und Handelsstrategien. Handeln über die eigene Risikotoleranz hinaus führt zu emotionalen Entscheidungen und schlechter Performance.
Cognitive Bias
Kognitive Verzerrungen sind systematische Denkfehler, die Handelsentscheidungen beeinflussen. Häufige Verzerrungen sind Bestätigungsfehler (Suche nach Informationen, die bestehende Überzeugungen bestätigen), Ankereffekt (übermäßige Abhängigkeit von anfänglichen Informationen), Verlustangst (Verluste intensiver empfinden als gleichwertige Gewinne) und Aktualitätsverzerrung (Übergewichtung jüngster Ereignisse). Das Bewusstsein für diese Verzerrungen ist der erste Schritt zur Minderung ihrer Auswirkungen auf den Handel.
Confirmation Bias
Bestätigungsfehler ist die Tendenz, Informationen zu suchen, zu interpretieren und zu erinnern, die die eigenen bestehenden Überzeugungen oder Handelsthesen stützen, während widersprüchliche Beweise ignoriert werden. Im Trading kann dies dazu führen, Verlustpositionen zu lange zu halten, Warnsignale zu ignorieren oder Indikatoren auszuwählen, die die eigene gerichtete Tendenz stützen. Bekämpfen Sie dies, indem Sie aktiv nach Gründen suchen, warum Ihre Handelsthese falsch sein könnte.

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